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Kopfbahnhof kann mehr als Stuttgart 21

Presseinformation, Ulm, 24. November 2011

Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg bestätigt Kritik des regionalen Aktionsbündnisses für einen Ausstieg aus Stuttgart 21

Das Aktionsbündnis ‚Ja zum Ausstieg aus Stuttgart 21 – Region Ulm’ sieht seine Kritik an dem geplanten Tiefbahnhof durch eine Untersuchung der Nahverkehrs­gesellschaft Baden-Württemberg bestätigt. Diese zeige, dass der Kopfbahnhof in Stuttgart schon in seinem heutigen Ausbauzustand mehr leisten könne als Stuttgart 21. Für einen solchen Rückbau im Schienennetz mehr als 5 Mrd. Euro ausgeben zu wollen sei ein beispielloser Schwabenstreich zum Schaden der Region und des ganzen Landes.

Bündnissprecher Werner Korn sagte: „Für die Fahrgäste aus der Region Ulm heißt das, dass sie zukünftig in Hochgeschwindigkeit über die Neubaustrecke nach Stuttgart fahren, nur um dann vor dem Tiefbahnhof regelmäßig im Stau zu stehen, auf die Einfahrt zu warten und Anschlüsse zu verpassen.“ Der Mythos, Stuttgart 21 bringe einen leistungsfähigen Bahnknoten und sei ein zukunftsfähiges Projekt, ist nach Einschätzung des Aktionsbündnisses endgültig entkräftet. Wer weiterhin das Gegenteil behaupte, der habe sich nicht informiert oder handle wider besseres Wissen.

Es wäre unverantwortlich, für weniger Schiene mehr als 5 Mrd. Euro auszugeben. Ein ‚Ja’zum Ausstieg bei der Volksabstimmung ist die einzig vernünftige Entscheidung“, so Korn.

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